Den immer noch seltenen 100. Geburtstag konnte Stier aus dem Seniorenheim St. Josef in Pförring,  am Sonntag, den 10. März 2019 feiern. 1919 war ein Ereignisreiches Jahr, am 19 Januar fanden die Wahlen zur Nationalversammlung statt bei denen erstmals Frauen stimmberechtigt und wählbar waren. Am 28. Juni unterzeichneten die Deutschen den Friedensvertrag im Spiegelsaal von Versailles. Am 11. August unterzeichnete Friedrich Ebert die Weimarer Verfassung und am 16. Dezember wir der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Berlin gegründet. Die Jubilarin wurde in Arresting  in Niederbayern als eines von sieben Geschwistern der Eheleute Margaretha und Michael  Ferstl geboren. In die Schule ging sie ins benachbarte Hienheim. Nach dem Schulbesuch hat sie den Beruf der Haushälterin erlernt.  1949 heiratete sie in  Arresting  ihren aus Lauingen ursprünglich aus Böck nähe Stettin in Pommern stammenden Ehemann Willi Stier. Sieben Kinder kamen zur Welt. Zwölf Enkel und elf Urenkel zählt die große Familie. Seit 28. Dezember 2004 ist Walburga Stier verwitwet.  Die Gartenarbeit machte dem Geburtstagskind immer große Freude vor allem die Blumen. Lange ist sie auf dem Fahrrad unterwegs gewesen. Für die Basare des katholischen Frauenbundes hat das treue Mitglied unzählige Socken gestrickt. Überhaupt war sie gerne ehrenamtlich aktiv hat lange Zeit für die Caritas gesammelt und das Regensburger Bistumsblatt und den Michaelskalender ausgetragen. Seit einigen Jahren verbringt die Marchingerin ihren Lebensabend wohlbehütet im Seniorenheim St. Josef in Pförring. Neben der großen Familie, Verwandten Freunden und Bekannten und der Leiterin des Seniorenheimes St. Josef Jenny Pinkert- Klimmer,  als Vertretung für diese Einrichtung,  hatten sich zum Jubeltag auch Pförrings Bürgermeister Bernhard Sammiller, Neustadts erster Bürgermeister Thomas Reimer und die Stellvertreterin des Landrates  des Landkreises Eichstätt Rita Böhm als Gratulanten eingefunden. Laut Rita Böhm gehört nun auch Walburga Stier zu den Wenigen  im Landkreis Eichstätt die das Präsent bekommen dass nur den 100 jährigen vorbehalten ist.  Neustadts erster Bürgermeister Thomas Reimer war gleich in dreifacher Funktion anwesend und gratulierte im Namen der Stadt Neustadt an der Donau, im Namen des Landrates des Landkreises Kelheim und überbrachte die Glückwünsche des bayrischen Ministerpräsidenten und überreichte in dessen Namen eine Silbermedaille mit dem Bildnis der Patrona Bavariae.  Neustadts Stadtheimatpfleger Edi Albrecht vertat den Neustädter Ortsteil Marching in Reimform und brachte ein gelungenes Geburtstagsständchen. Er wünschte „ G`sundheit und no oft a Freid, a bisserl a Glück no alle Tag, dass as Essen schmeckt und sonst koa Plag. „ Pförrings Bürgermeister Bernhard Sammiller schloss sich diesen Glückwünschen an und gab zu bedenken was es bedeute am Ende des ersten Weltkrieges geboren worden zu sein und den zweiten Weltkrieg durchgemacht zu haben und trotzdem trotzdem 100 Jahre erleben zu dürfen. Er bezeichnete es als Gnade verwies aber auch an die gesunde Luft im Donautal hin und überreichte die Präsente der Marktgemeinde Pförring.