UW-Herbstfest

Unabhängige Wähler luden zum 4. Herbstfest. Zünftige Wirtshausmusik ganz ohne Mikrofone und Verstärker erlebten die Gäste beim 4. Bairischen Herbstfest der Unabhängigen Wähler (UW) im Forchheimer Schulhaus. Die Veranstalter hatten dazu neben den Pförringer Kelsbachbuam die Auer Buam aus Hemau eingeladen. Nur eine knappe Stunde hatten die Auer Buam Zeit, da die Musikanten noch einen Auftritt in Paulushofen zu absolvieren hatten. Schon nach wenigen Takten hatten Raphael mit seinem virtuosen Spiel auf der Steirischen und sein Bruder und Multitalent Nicholas die Sympathien der Volksmusikfreunde erobert. Lustige Gstanzl, freche Witze im unverwechselbaren oberpfälzer Dialekt und musikalische Einlagen auf Suppenlöffeln, Gießkannen und auf aus Holzstöcken und stählernen Waageisen selbstgebauten Schlagzeugen wechselten in rasantem Tempo und ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Zu den Höhepunkten des Programms gehörte ihr Titel „I mog koa Madl“. Bei dem Volksmusikhit, mit dem die Oberpfälzer beim Alpen Grand Prix in Meran den ersten Platz nur knapp verpasst hatten, ging auch das Forchheimer Publikum begeistert mit. Begleitet wurden der 26-jährige Software-Ingenieur, den seine Freunde kurz Raph nennen und der 23-jährige Landmaschinenmechaniker Nik von ihrer Texterin, Fahrerin und Mutter Gerda, die immer dann auf dem Akkordeon spielte, wenn die beiden grad keine Hand frei hatten wie beim gekonnten Schuhplattler. Nachdem sie die Familie Auer mit einem gemeinsamen Musikstück verabschiedet hatten, spielten die Kelsbachbuam nochmal schneidig auf. Darunter auch etliche Titel, die zum Mitsingen einluden. „Ein schöner Abend“ lautete das Fazit der rund 50 Gäste, unter ihnen Pfarrer Michael Saller, Bürgermeister Bernhard Sammiller und Bürgermedaillenträger Hans Schwürzer, die trotz des Mindelstettener Marktes den Weg ins Dorfgemeinschaftshaus gefunden hatten.

2018-11-14T22:05:07+00:0021. November , 2018|Allgemein|