VdK Ortsverband Pförring Ausflug nach Wemding, Nördlingen und Rain am Lech

Wemding, Nördlingen und Rain am Lech waren eine Reise wert. Die Tagesfahrt 2018 führte den VdK Ortsverband Pförring in diese Orte. Erste Station war Wemding. In der Nähe am Rand des Nördlinger Rieses erhebt sich die Marienbasilika Maria Brünnlein vom Trost. Seit über 320 Jahren beten die Gläubigen vor dem Gnadenbild Unserer Lieben Frau von Wemding und bitten um die Fürsprache und den Trost der Gottesmutter. Um das Jahr 1680 hatte der Wemdinger Bürger Franz Forell von einer Romreise eine Statue der Gottesmutter mitgebracht. . 1748 wurde der Grundstein für die vom Ellinger Deutschordensmeister Franz Josef Roth entworfene Kirche gelegt. Von 1752 bis 1754 leitete Johann Baptist Zimmermann die Ausgestaltung der Kirche mit seinen Stuckier- und Freskoarbeiten. Am 12. September 1998 erhob Papst Johannes Paul II. die Wallfahrtskirche Maria Brünnlein zur „ Päpstlichen Basilika „. Jährlich besuchen rund 150. 000 Pilger und Besucher die Gnadenstätte, rund 40 Gruppen wallfahren zu Fuß aus den Diözesen Eichstätt, Augsburg, Rottenburg- Stuttgart und Bamberg bis nach Wemding. Viele Pilger verbinden  den Besuch der Wallfahrtskirche mit einem Trunk aus dem Gnadenbrünnlein. Ein weiteres Lohnenswertes Ziel, nach einem köstlichen Mittagessen in der Klostergaststätte, war die ehemalige Reichsstadt Nördlingen im schwäbischen Landkreis Donau- Ries. Nördlingen, mit seinen 20.000 Einwohnern liegt im Nördlinger Ries, dem Einschlagkrater eines Meteoriten, der vor 15 Millionen Jahren in die Alb eingeschlagen ist. Durch die wissenschaftlichen Erforschungen des Ries- Ereignisses wurde Nördlingen weltweit bekannt. Ganz klar dass natürlich auch dem Rieskratermuseum mit seinen interessanten Anschauungsmaterial über die geologische Entwicklung der Umgebung, ein Besuch abgestattet wurde. Beeindruckend war der Rundgang auf dem Wehrgang der komplett erhaltenen Stadtmauer von 1327 mit ihren vielen Toren, Türmen und Bastionen. Wahrzeichen Nördlingens ist der 90 Meter hohe Kirchturm der 1427- 1505 erbauten gotischen St.- Georgs- Kirche, der „ Daniel „ genannt.  In der Altstadt mit seinen prachtvollen Fachwerk- Häusern aus dem Mittelalter und der Renaissance, gönnten sich die Ausflügler vor der Weiterfahrt dann noch Kaffee und Kuchen,  ein erfrischendes Eis oder Rieser Küchle.  Abschließend ging es noch zum Dehner Gartencenter in Rain am Lech. Dehner ist eine in Deutschland und Österreich vertretene Gartencenter- kette sowie ein Landhandelsunternehmen. Im November 1015 waren bei Dehner 5.150 Mitarbeiter angestellt, davon 1100 am Stammsitz. Die weiteren über 4000  Mitarbeiter sind in den derzeit 122 Filialen in Deutschland und Österreich beschäftigt.  Fester Bestandteil fast aller Dehner- Märkte ist das Vorhandensein  einer Zoofachhandelsabteilung für kleine Haustiere und eine Floristikabteilung mit Schnittblumen. Dehner initiierte und verwirklichte ab dem Jahr 2000 in Kooperation mit der Stadt Rain am Lech und dem Freistaat Bayern  die Idee einer vertikalen ( und horizontalen ) Kooperation  zwischen Produktion und Handel in Form einer Gärtnersiedlung, um „ just in time „ die Ware in Süddeutschland, nahe am Firmensitz, erzeugen zu lassen. Auch die Gärtnerei Josef Seidl aus Pförring hat in der Siedlung seinen Platz. Eine weitere Kreation ist der Blumenpark mit Blumen Hotel,ein 115.000 m² großes „ grünes „ Einkaufs- und Veranstaltungszentrum am Stammsitz in Rain mit angegliedertem Schaupark und 2016 umgebauter Gastronomie und Hotel. In der Gastronomie wurde eine letzte Brotzeit eingenommen bevor sich die Teilnehmer der VdK- Reise auf den Weg in das Dehner- Center machten um sich umzuschauen ob im Sortiment nicht auch etwas für sie dabei ist. Und so mancher ist fündig geworden und hat etwas für den eigenen Garten gefunden.

2018-09-25T21:36:49+00:0010. Oktober , 2018|Allgemein, Vereine|